Declan Clarke, Das Museum für Rundfunk und Einsamkeit / The Museum of Broadcasting and Loneliness

17.2.—11.4.21

Maurizio Elletrico, An ephemeral banquet for the invisible guest: waiting for the bio-aristocrat

by Markus Rack

Wilhelm Schürmann, und alles viel zu leise
der Film zur Stadt

12.9.—31.10.20

Als im Rest von Berlin-Mitte an allen Ecken renoviert und gebaut wurde, hat man die Gegend um den Rosa-Luxemburg-Platz übersehen. Erst mit Beginn der 2000er Jahre begann der Ort sich rasant zu entwickeln. Etwa gleichzeitig zog es Wilhelm Schürmann von Aachen nach Berlin. Seitdem geht der Fotograf beharrlich auf immer gleichen Wegen durch die Stadt in Richtung Rosa-Luxemburg-Platz – die Kamera stets griffbereit. So entstanden hunderte bisher nicht gezeigter Bilder.



Blinde Winkel

8.7.—8.8.2020

mit Arbeiten von Miia Autio, CargoCult, Jürgen Eisenacher, Florian Göttke, Susanne Keichel, Mahony, Su-Ran Sichling, Penny Siopis

2050 — Nature Morte

8.3.—30.5.2020

Christine & Irene Hohenbüchler und Klasse für Kooperative Strategien, Kunstakademie Münster
Fabian Knecht, Almut Linde, Anna Meyer, Olaf Nicolai, Oliver Ressler, Stefanie von Schroeter, Joulia Strauss, Andreas Templin, Silke Wagner, (kuratiert von Raimar Stange)

Daegu Photo Biennale Special
Exhibition Berlin

23.8.19

with works by Ricarda Roggan, Henrik Strömberg, Jung Sung Tae, Woo Chang Won

Martin Zellerhoff, Archiv

23.11.19—24.01.20

Speicher, Depot, Archiv, Museum – Orte an denen Erinnerung traditionelle abgelagert werden, sind längst nicht nur Metaphern sondern konkrete Formen zeitgenössischer Kunst geworden. Bei Martin Zellerhoffs 63teiliger Serie Archiv handelt es sich um die Abbildung einer eben solchen Sammlung, angelegt als Arbeitsmaterial und private Gedächtnisstütze einer Kunsthistorikerin. Zellerhoff fotografierte die Dia-Sichtkassetten aus transparentem Kunststoff auf einem Leuchttisch, auf dem man im Zeitalter der analogen Fotografie Dias und Negative mit der Lupe betrachtete und sortierte. Der leicht desolate Zustand des Konvoluts scheint jene Bildtheorien, die den Untergang dieses Mediums vorhergesagt hatten, zu bestätigen.

Øystein Aasan, Never Ending Words

15.9.—8.11.2019

Die Ausstellung vereint erstmals drei spezifische Werkkonzepte des in Berlin lebenden norwegischen Künstlers Øystein Aasan: eine Sammlung eigener Texte, seine ikonischen Bildarchivbücher und eine großformatige Installation aus historischen Fotografien und neu entstandenen Displays, die den Rahmen für die Ausstellung bilden und gleichzeitig selbst Skulptur sind. Alle drei Werkgruppen haben ihre Wurzeln in Aasans Interesse am kollektiven Gedächtnis, insbesonderen wie es in architektonischer Form symbolisch geformt ist und welche Beziehung zu individuellen Erinnerungen besteht.

Monique van Genderen, Shila Khatami, Ingo Meller, To Start a Painting

5.6.—13.7.2019

Ungegenständliche Malerei ist kein einheitliches Produktionsfeld. Dessen ungeachtet, stehen regelmäßig Fragen im Vordergrund, die im Bewusstsein ihres historischen, sozialen und institutionellen Rahmens formuliert werden. Parameter aktueller Formen sind in vielen Fällen Überlegungen, die Produktion und Material genauso reflektieren wie den Ort ihrer Präsentation. To Start a Painting bringt mit Monique van Genderen, Shila Khatami und Ingo Meller drei der interessantesten Positionen zusammen.

Jana Müller, Traces of Truth

6.4.—25.5.19

Es gab immer ein erhebliches Interesse an echten Tatorten und Beweisobjekten aller Art. In Traces of Truth folgt die Berliner Fotografin Jana Müller dieser Neugier in Bildern, Collagen und Installationen. Sie begibt sich auf Spurensuche und legt imaginative Fährten.

Law of the Instrument

2.—30.3.19

mit Arbeiten von: Joannie Baumgärtner/ Julius Bobke/ Hannah-Sophie Dunkelberg/ Clementine Edwards/ Andi Fischer/ Lukas Q. Hoffmann

Law of the Instrument ist eine Gruppenausstellung die spezifische künstlerische Produktionsmethoden in Verhältnis zueinander setzt. Die gezeigten Positionen nähern sich dem auch als “Maslow’s Golden Hammer” bezeichneten Verhaltensmuster in unterschiedlicher Weise an. Instrumentelle Vorgehensweisen kontrastieren hochgradig eigenwillige Positionen, proprietäre Produktionsweisen werden neben performativen Objekten gezeigt.

INTOTO #7

22.+23.2.19

Für jede INTOTO-Ausstellung erkunden Thomas Fougeirol, Julien Carreyn und Pepo Salazar methodisch unzählige Künstlerateliers um Objekte zu finden, die zu diesem Projekt passen: Tests, fragmentarische Produkte aus der jeweiligen Studiopraxis, Haushaltsreste … In ihnen entdecken sie Anzeichen primitiver Praktiken, die unterhalb des Fertigstellungsgrades liegen.

Karina Nimmerfall A NEW ROOM OF ONE’S OWN

10.11.18—18.1.19

Die Ausstellung A New Room of One’s Own bringt zwei Projekte von Karina Nimmerfall über das Verhältnis von Frauen zu Wohnen, Arbeit, Politik und Stadtplanung zusammen. Nicht ohne Grund verweist der Titel auf Virginia Woolfs bahnbrechenden Essay zur feministischen Literaturkritik und verbindet die beiden unterschiedlichen Ansätze von Nimmerfalls Arbeiten.

Hannah Hallermann, Bis zum Ende des Sommers krieg ich dich fit!

21.9—26.10.18

Der Kunstverein freut sich mit Bis zum Ende des  Sommer krieg ich dich fit! ein Ausstellungsprojekt der Berliner Bildhauerin Hannah Hallermann vorzustellen, das eigens für dessen Räume am Rosa-Luxemburg-Platz konzipiert wurde. Konkret hat die Künstlerin ein Innen- und Außenraum in Beziehung setzendes Szenario installiert, dessen Habitus entsprechend dem massiven Charakter der Ausstellungsräume nach Innen gerichtet ist, während der Blick nach außen gelenkt wird.

Mies in Berlin — Flux of Experience

26.4.—13.7.18

Mies in Berlin ist der Titel der ersten Schallplatte des Bauwelt Archivs, die ein langes Gespräch mit dem Architekten festhält, das stattfand als Mies van der Rohe 1964 – nach 27 Jahren – zum ersten Mal wieder nach Berlin kam um dort den Bau einer Galerie des XX. Jahrhunderts vorzubereiten. Dieser moderierte Monolog ist Ausgangspunkt der Ausstellung Mies in Berlin – Flux of Experience.

Felix Kultau Idyllwild

11.3.—23.3.18

Das Ausgangsmaterial für die Arbeiten Kultaus sind in verschiedenen Kontexten benutzte, markierte, beklebte und verkratzte Türen von Metallspinden. Mutmaßungen über ihren ursprünglichen Kontext weisen in verschiedene Richtungen, erinnern an Konflikte Pubertierender aus amerikanischen High-School Filmen oder der militärischen Gleichschaltung des Privaten. Kultau reagiert auf das Äußere dieser Spinde und erweitert es um ästhetische Vermutungen eines vermeintlichen Dahinter. Seine visuellen Überformungen funktionieren als ein Ineinanderblenden der Zeichen exklusiver Milieus und den Spuren privater Erzählungen. Eine strukturelle Abnutzung und Verwertung der Subkulturen oder des attraktiven Unbekannten.

Ist Eros der eben jetzt von mir beobachtete Planet?

13.1.—24.2.18

Mit Arbeiten von Josef Dabernig, Martin Ebner, Andreas Fogarasi, Bernhard Frue, Kathi Hofer, Roland Kollnitz, Ingo Nussbaumer, Wendelin Pressl & Markus Hofer, Anja Ronacher, Simon Wachsmuth, Anita Witek, Otto Zitko und Heimo Zobernig. Zusammengestellt von Gregor Schmoll

Mitya Trotzki, Fugitive Souls

10.11.17—6.1.18

Zeitgenössisch zu sein, kann als unmittelbar gegenwärtig, als einfaches Hier-und-Jetzt verstanden werden. In diesem Sinne scheint ein Foto wahrhaft zeitgenössisch zu sein, wenn es als authentisch empfunden wird. Indem es die Präsenz der Gegenwart in einer Weise festhalten und ausdrücken kann, die von Traditionen oder Strategien radikal unverfälscht zu sein scheint. Diese von Boris Groys’ Definition in ‚Comrade of Time’ abgeleitete Beschreibung eines relevanten Kunstgewerks passt frappierend genau auf die verstörenden Momentaufnahmen seines Landsmanns Mitya Trotzki.

Arnaud Cohen, Hunting Season

16.9.—28.10.17

Im Herbst stehen in Deutschland Bundestagswahlen an. Vor dem Hintergrund Einfluss gewinnender rechter Parteien und Gruppierungen in ganz Europa hat der Verein zur Förderung von Kunst und Kultur am Rosa-Luxemburg-Platz e.V. den französischen Künstler Arnaud Cohen eingeladen, seine Installation Hunting Season von 2016 in Berlin zu zeigen. Zusätzlich hat der Künstler eine neue Arbeit verwandten Inhalts entwickelt: Dansez sûr moi (2017). Diese beiden Installationen bilden den Kern der Ausstellung. Ergänzend werden ältere Arbeiten gezeigt; darunter Smileys Revanchard (2011) und Winter over Europe (Ich lieb dich nicht, du liebst mich nicht).

Hidden Lines of Space

7. —22.7.17

Mit Beiträgen von Richard Allen, Alice Aycock, Fran Cottell & Marianne Mueller, Hella Gerlach, Julia Horstmann, Emma Waltraud Howes, Jonas von Ostrowski, Mirjam Thomann, Moi Tran, u.A.

Awst & Walther, Be Water I

Einweihung 15.9.17

Mytilus edulis (die Miesmuschel) ist ein hauptsächlich in den Gezeiten- und Schelfbereichen der Meere lebende Molluske. Die meisten befestigen sich mit organischen, fadenartigen Teilen an Felsen und anderen harten Substraten. Sie können sowohl im Wasser wie auch längere Zeit an der Luft überleben. Im Rahmen der vom Verein zur Förderung von Kunst und Kultur am Rosa-Luxemburg-Platz e.V. regelmäßig beauftragten künstlerischen Interventionen im Außenraum haben Awst & Walther eine Scheinfassade – errichtet um die Lücke zwischen zwei Häusern zu kaschieren – vollständig mit den Schalen von Miesmuscheln belegt.

Warren Neidich, Color of Politics —
The Statisticon Neon

28.4.—19.8.17

The Statisticon Neon (2017) ist eine Hommage an Joseph Beuys’ monumentales Werk Das Kapital Raum 1970-1977, das zuerst 1980 im Deutschen Pavillon in Venedig zu sehen war und sich heute als Leihgabe in der Neuen Nationalgalerie / Hamburger Bahnhof in Berlin befindet. Neidich montiert sein diagrammatisches, von buntem Neonlicht gepägtes Werk auf eine zwanglose Anordnung schwarzer Tafeln, die eine Art Echo auf Beuys’ Installation sind und sich zu dieser vergleichbar einem Technicolor- zu einem Schwarzweissfilm verhalten. Das Neonlicht veranschaulicht die Beziehung zwischen Kunst und Gesellschaft rund vierzig Jahre nach Beuys’ Werk, insbesondere die Bedeutung des Internets und seine Auswirkungen auf Arbeit und Kapital.

Stefan Römer, Über künstlerisches Inter-esse

2.3—25.3.17

Stefan Römers de-konzeptuelle künstlerische Fotoarbeiten und Zeichnungen beziehen subtil die aktuellen Themen der Privatisierung des sogenannten öffentlichen Raums und der Kontrolle vernetzter Medien auf die künstlerische Praxis. Visuell repräsentierte Ausschluss-, Herrschafts- oder religiöse Gesten, wie sie gerade heiß diskutiert werden, formulieren konkrete politische Interessen. Sie bilden den kulturellen Rahmen der Kunst und beeinflussen ihre Produktion.

Nadia Lichtig, Ghosttrap

9.—20.2.17

The German word „unheimlich“ is considered untranslatable; the rough English equivalent, „uncanny“, is itself difficult to define. According to Freud’s description, the uncanny „derives its terror not from something externally alien or unknown but – on the contrary – from something strangely familiar which defeats our efforts to separate ourselves from it“. It’s precisely this small line between reality and imagination that the German –French artist Nadia Lichtig walks in the most recent realization oft her ongoing project Ghosttrap.

Martin Lorenz, Silva Reichwein, SINE GREY

5.—20.11.16

Die Musik und die Bilder basieren auf vergleichbaren konzeptuell-theoretischen Ansätzen. Sie entstehen unabhängig voneinander und nicht aus einem gegenseitigen interpretativen Verhältnis heraus. Es gibt verwandte kompositorische Vorgänge und in ihrer Komplexität der jeweiligen Arbeitsprozesse ähnliche Entscheidungsabläufe.

Malene Landgreen, four dimensional desires

13.—15.10.16

Seit fast zwei Jahrzenten entwickelt Malene Landgreen ihre Arbeiten im Spannungsfeld von freier Malerei und architekturbezogener Farbintervention. Viele ihrer Werke, die erst im Bezug zum architektonischen Raum ihre endgültige Form annehmen, sind durch Prinzipien eines erweiterten Malerei- und Poesiebegriffs bestimmt. Dabei fließen in ihre zunächst unabhängig entstehenden Bilder und Collagen zunehmend höchst eigensinnige, der Malerei ursprünglich fremde Materialien ein. Diese verdichten sich dann später zu raumgreifenden Environments.

Eva Grubinger, Black Diamond Bay

30.4.—11.6.16

Seit mehr als einem Jahrzehnt beschäftigt sich Grubinger mit dem vielfältigen Potenzial alltäglicher Dinge, die sie aus den unterschiedlichsten Feldern bezieht – darunter Architektur, Zeitgeschichte, Literatur aber auch Minimal- und Konzeptkunst. Durch Verfremdungsprozesse mittels Material und Volumen verschiebt sie die ursprünglichen Codierungen dieser Objekte. In ihrem neuen Kontext stehen sie dann metonymisch für unsichtbare gesellschaftspolitischen Strömungen und deren unterschwellige Wirkung auf die Psyche.

Daniel Laufer, 1/50 sec

18.3.—16.4.16

Daniel Laufers neuer Film 1 /50 sec verwendet und reflektiert auf die optische Illusion fluider Bewegungsabläufe im Film, die durch eine physikalische Eigenschaft des menschlichen Auges verursacht wird, die unter dem Begriff Phi-Effekt (Nachbildwirkung) bereits an frühen Vexierbildern nachgewiesen wurde. Der Effekt basiert auf der Tatsache, dass die Netzhaut ein Bild für einen kurzen Zeitraum nach dem Lichtreiz weiterhin wahrnimmt und mit dem nachfolgenden verschmilzt.

Versuch, einen Platz in Berlin zu erfassen

16.10.—28.11.15

mit Tina Born, Ursula Döbereiner, Kerstin Drechsel, Larissa Fassler, Susanne Huth, Annette Kisling, Barbara Trautmann, Petra Trenkel

Am 18. Oktober 1974 beschloss Georges Perec, drei aufeinander folgende Tage am Pariser Place Saint-Sulpice zu verbringen um zu notieren, was man im allgemeinen nicht notiert: „was passiert, wenn nichts passiert außer Zeit, Menschen, Autos und Wolken“. Es war der Versuch die Wirklichkeit zu transkribieren, das Banale, das „Infra-Gewöhnliche“, das Hintergrundgeräusch festzuhalten.

Saturn Drive

11.9.—3.10.15

mit Ann Craven, Friederike Feldmann, Keltie Ferris, Renaud Regnery, Marie Reinert, Antoine Renard, Alexander Wagner. Konzept: Renaud Regnery

Angesicht der Überfülle möglicher Welten stellt sich für die Kunst die Frage, wie sie sich innerhalb dieser unterschiedlichen Realitäten positioniert. Statt finale Kunstobjekte zu präsentieren, bringt Saturn Drive die Spekulationen von sieben internationalen Künstlern über die Rahmenbedingungen und mögliche Bedeutung von Schöpfung in Zeiten der Revolutionen – seien es technische, finanzielle oder politische – zusammen.

Cumuli – Trading Places

12.6.—25.7.15

mit/with: Paolo Chiasera (I/D), Clegg (IL/D) & Guttmann (ILS/A), Ricarda Denzer (D/A), Tomáš Džadoň (SK/CZ), Heike Gallmeier (D), Robert Gschwantner (A/D), Stef Heidhues (USA/D), Axel Hoedt (D/UK), Ralf Hoedt (D), Candice Lin (USA), Nora Mertes (BE/D), Alexej Meschtschanow (UKR/D), Gianni Moretti (I), Jana Müller (D), Regine Müller-Waldeck (D), Tom Nicholson (AUS), Katrin Plavčak (A/D), Jochen Plogsties (D), Nika Radić (CRO/D), Goran Rebić (A/D), Gregor Schmoll (A), Tilo Schulz (D), Christian Schwarzwald (A/D), Stephanie Syjucio (USA), Simon Wachsmuth (A/D), Moira Zoitl (A/D)

Gumhold, Plöger, Vardag, Famed, Suspended by Ourselves

9.4.15—10.5.15

To pursue the useless is hardly possible in a society where everything is made use of, even the mind. Nothing appears to be more frightening than to slow down the hyperactivity. Even our desires are guided by the principles of competition and exchange. Under these circumstances the cliché of a detached, inspired artistic work is worth preserving as this notion is the potentiality inherent to passivity.

Andrea Pichl, Gun Hill Road

30.01.—22.2. 15

Two hours of slides from the artist´s archiv and related films

Marit Neeb, Resonance Structures — A Voyage on the South Sea

12.12.—21.12.2014

On 4 April 1966 the multitalented Brian O’Doherty invited Marcel Duchamp to dinner, explicitly to make a portrait of his friend. For this he hooked Duchamp up to an electrocardiogram and took three readings of his heartbeat. The resultant artwork in 16 parts is a fascinating attempt to reconfigure a traditional visual genre in a much more abstract way. Undoubtedly one can say that this composite Portrait, whose elements include the cardiogram read-outs, preparatory drawings and a number of oscilloscopes, drew together many of the key questions of that era: among them kinetics, systems, presence, and identity.

Martin G. Schmid, serververse

30.10.—23.11.14

Speziell für die Räume des Kunstvereins hat der in Zürich und Berlin lebende Maler Martin G. Schmid ein Raum übergreifendes Wandbild entwickelt. Am 30.10.2014 war zeitgleich mit dem Launch des neuen Künstlerbuchs von Martin G. Schmid die erste Phase der Arbeit zu sehen. Zwei Wochen später ist die neue Arbeit fertig. Der Künstler bezieht formal und inhaltlich die radikal moderne Architektur des L40 in diese Arbeit ein und verbindet Bild und Vorbild auf der Basis architektonischer Assoziationen zu einer neuen Einheit. Die zeitgenössische Architektur geht dabei überraschende Verbindungen zu Festungen und Felsenruinen ein, die hinter bizarren, nur begrenzt steuerbaren Fehlern eines veralteten Bildbearbeitungsprogramms und zahlreichen transparenten Farbschichten sukzessive verschwinden.

Aleksander Komarov, Trapeze Concrete

20.9.—28.0.14

Trapeze Concrete ist eine Studie über Anwesenheit und Abwesenheit, über Leben und Nachleben von Architektur im urbanen und sozialen Kontext am Beispiel des verschwundenen Palasts der Republik.

After the Delay

18.7.—20.7.14,

After the Delay is a group show joining five artists with different artistic practices such as writing, installation, painting and sound to collaborate on this particular project. A project by Hendrik Möhler for L40-Verein zur Förderung von Kunst und Kultur am Rosa-Luxemburg-Platz e.V.

Signe Boe, Jenny Kalliokulju & Hendrik Möhler, Felix Kultau, Maximilian Rödel und Bernhard Schreiner

Sven Åke Johansson, Leuchtröhren

13.6.—12.7.14

Johansson, der als Komponist und Musiker, Poet und bildender Künstler bekannt ist, gehört bereits seit den frühen 70er Jahren zu den Protagonisten der Westberliner Musik- und Kunstszene. Die ausgestellten Zeichnungen von Neonröhren stehen in durchaus sinnfälliger Beziehung zur seiner Musik. Sven-Åke Johansson arbeitet kontinuierlich an seinen Zeichnungsserien, in denen er sich stets jeweils nur einem bestimmten Sujet widmet, darunter Traktoren, Hubschraubern, Kofferradios oder Elefanten.

Catherine Lorent, Relegation Delegation Doom Constellation

3.5.—31.5.14

Opening 03.05.20014, 1—6 pm Performance 29.05.2014, 8 pm

Sharon Paz, Restraining Motion

16.1.—2.2.14

In ihrer eigens für die Fensterfront des Kunstvereins konzipierten Videoinstallation ‘Restraining Motion’ thematisiert die in Berlin lebende israelische Künstlerin Sharon Paz die Rolle des Individuums in der Gesellschaft. Ihr künstlerisches Mittel dabei ist eine von ihr entwickelte Form des Schattentheaters, das sie in wechselnden realistischen Räumen situiert. Die Darstellung von Zwang und Auflehnung des Einzelnen gegen Umstände und äußere Zwänge unterliegt dabei einer hoch stilisierten Choreographie mit Hang zum Absurden.

Paolo Chiasera, II. Stile

12.10.—27.10.13

Since the beginning of what is commonly called modernity in painting, the focus has almost exclusively been on the complex problem of how to correlate gaze and image amongst the fields of physiology, philosophy and art history. Previously there had been a great consensus on the relationship between image and space, which had historically developed as a sub-question of constructive mathematics and stated that space has to do with perspective and vice versa.

Bernard Piffaretti, Tommy Støckel, Florian Balze, Bernd Ribbeck, Rapport

19.10.—26.10.13

Wiederholungen statt Einzigartigkeit, Serien statt Unikaten, Spiegelungen, Mustern und Symmetrien gilt das Interesse vieler Künstler, denen die Vorstellung vom Meisterwerk längst suspekt geworden ist. Exemplarisch zeigt ‚Rapport’ Arbeiten, in denen die Wiederholung Teil des Werkprozesses ist, wie bei Bernard Piffaretti, der auf einer Bildhälfte nachschafft, was er auf der anderen entstanden ist, oder in Form von musterartiger Bildanlage oder Achsensymmetrie (also einer Art gespiegelter Wiederholung) auftaucht – wie bei Bernd Ribbeck.

Zurück in die Zukunft

27.06.13

Mathilde ter Heijne zeigt Arbeiten aus der Klasse: Mathilde ter Heijne/Video, Installation, Performance Kunsthochschule innerhalb der Universität Kassel. KünstlerInnen aus Kassel: Janina Krawitz, Christoph Pfannkuch, Amelie Jakubek, Katrin Pesch, Daniel Reidt/Christof Clement, Michael Gärtner

Eva Grubinger zeigt Arbeiten aus der Klasse: Eva Grubinger/Bildhauerei – transmedialer Raum Kunstuniversität Linz. KünstlerInnen aus Linz: Christian Berger, Alexander Hinterlassnig, Felix Sturm, Mia Stockhammer, Maria Venzl, Felix Pöchhacker

CUMULI — Zum Sammeln der Dinge / On Collecting Things

26.4—8.6.13

Mit Stefka Ammon + Robert Ziegler, Heike Bollig, Mauro Cerqueira, Marianna Christofides, Clegg & Guttmann, Daniela Comani, Pip Culbert, Hans Cürlis, Mark Dion, Herbert Distel, Robert Gschwantner, Ramon Haze, Ralf Hoedt, Michael Höpfner, Annette Hollywood, Sven Jakstat, Katharina Karrenberg, Martin Kippenberger, Daniel Knorr, Christin Lahr, Alexej Meschtschanow, Jana Müller, Regine Müller-Waldeck, Alexandra Navratil, Diane Nerwen, Phill Niblock, Arnold Odermatt, Anna Oppermann, Bernd Ribbeck, Annette Rose, Giovanna Sarti, Moe Satt, Christian Schwarzwald, Philip Topolovac, Simon Wachsmuth, Rebecca Wilton, Sibylle Zeh, Moira Zoitl

Situated Heterogeneities Part I, Yes, We share a Secret

with Yves Mettler, Tilo Steireif, Arnaud Elfort a.o.

„I can say that any new Europe Square … is new. Different, special, great! I love them all for themselves. I can pick any. They all tell something. They are real incarnations of the confusion, true perforations in the ideological veil, physical traumas of the dream, epidermic eruptions of an urging desire, etc… It’s real love, and when you love you have this special attachment to the beloved’s scars and special marks, they become ports and handles on an infinite surface. I pick them up and think about them and try to tell them they’re not alone. Because most of the time, they’re left alone with their name, and of course, nobody cares.“

Rahmen / Frames

1.3. & 2.3.13

Rahmen / Frames — Ein interdisziplinärer Ausstellungsparcours des Seminars Rahmen aus dem interdisziplinären Studienprogramm »Vielfalt der Wissensformen« der Humboldt-Universität zu Berlin.

Als Ergebnis des Seminars Rahmen aus dem interdisziplinären Studienprogramm »Vielfalt der Wissensformen« der Humboldt-Universität zu Berlin ist unter Leitung von Dr. Alexandra von Stosch ein interaktiver Ausstellungsparcours entstanden. Zu diesem wird vom 28. Februar bis zum 2. März 2013 von den Teilnehmerinnen des Seminars und dem ‚L40 – Verein zur Förderung von Kunst und Kultur am Rosa-Luxemburg-Platz‘ eingeladen. Die offizielle Eröffnung findet am 28. Februar um 19 Uhr in den Räumlichkeiten des L40 (Linienstraße 40, Berlin-Mitte) statt.

Emilio Chapela, Kurt F. Gödel Bibliothek

30.11.12—31.3.13

An Egregious Example of Socialism
Die Kurt F. Gödel Bibliothek

Ein ungeheuerliches Beispiel von Sozialismus
Die Kurt F. Gödel Bibliothek

Philipp Fürhofer,…und immer nur Spuren von möglichen Welten…

01.9.—15.9.12

Schon 2010 sandte Philipp Fürhofer erstmals in einer Arbeit mit dem Titel Grüße aus Bayreuth Signale aus dem dunklen Brei unserer kollektiven Erinnerung, die mit langläufigen ästhetischen Kategorien nur schwer fassbar waren. In der Ausstellung …und immer nur Spuren von möglichen Welten… im Kunstverein am Rosa-Luxemburg-Platz legt der Künstler mit 14 Szenen nach den historischen Vorlagen von Joseph Hoffmann für den ersten Bayreuther Ring von Richard Wagner noch einmal nach.

res publica res privata

1.6.12

 

In the Shadow of the Sun

27.4.—29.4.12

BNNT, Julian Göthe, Michael Hakimi, Bethan Huws, Renata Kaminska, Kinga Kielczynska, Martin Kohut, Antje Majewski, Jana Müller, Ewa Partum, Ignacio Uriarte

Olga Lewicka, Cloud studies — mapping a prospective all–embracing structure #2

23.3.—31.3.12

Woher kommt die Lust alles zu überschauen, zu überragen und in Gänze aufzufassen? Fraglos handelt es sich um einen der maßlosesten aller menschlichen Ansprüche. Außerhalb religiöser Glaubensgemeinschaften ist es ohnehin eine umstrittene Frage, ob es so etwas wie ‚all-umfassend’ wirklich gibt. Trotzdem – vielleicht gerade deshalb – beschäftigt sich die junge polnische Künstlerin Olga Lewicka in ihrer aktuellen Reihe szenischer Collagen mit dem historischen Bedürfnis nach der visuellen Bemächtigung der Welt mittels Panoramen, Himmelsabbildungen und extremer Landschaftsaufsichtigen.

Nicolas Chardon, Karina Bisch, Love Affair of the White Cube with the Black Square

31.3.—9.4.11

Die Love Affair ist ein seit Jahren von den beiden französischen Künstlern Chardon und Bisch weiterentwickeltes Projekt, das an jedem bisherigen Standort eine jeweils andere Form annahm. Es setzt sich in einer mitunter sehr unterhaltsamen Weise mit der Modernismusrezeption der Gegenwart auseinander. Im L40 – einem gänzlich Schwarz-Weißem Haus – hat es seinen idealen Ort gefunden. Üblicherweise entsteht eine vage an die 20er Jahre erinnernde Stimmung – in einer zeitgenössischen, manchmal burlesken Form.

Chistian Philipp Müller, Brandt Junceau, Marlene Poelzig, Im Wohnatelier

19.3.—27.3.11

2003 hat Christian Philipp Müller auf Einladung des gerade erst gegründeten Vereins zur Förderung von Kunst und Kultur am Rosa-Luxemburg-Platz in den Räumen Weydinger- Ecke Linienstraße eine aufregende Präsentation der Arbeit von Hans Poelzig inszeniert. Für die Ausstellung Wohnatelier, die in lockerer Annäherung an die Atmosphäre der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts das Arbeits- und Wohnumfeld der Kreativen dieser Epoche evoziert, hat der Künstler Originalmöbel Marlene Poelzigs, der Frau des Architekten Hans Poelzig, geliehen.

Rugged Beauties

6.10.—13.9.10

Mit Entwürfen von unter anderem Jan De Cock, Stefaan Dheedene, Jan Fabre, Matthieu Laurette, Panamarenko, Anne-Mie Van Kerckhoven und Koen Vanmechelen.

Terrain Error

20.5.—30.5.10

Trickfilme aus der Sammlung des APT (Artist Pension Trust) von David Shrigley, Achana Hande, Milena Bonilla, Loukia Alavanou, Chen Shaoxiong, Erin Cosgrove, Tommy Hartung, Julia Oschatz

Alex Müller, Shannon Bool, Bar Faselliese

20.5.—30.5.10

Vom 20. bis 30. Mai 2010 zog die Bar FASELLIESE der beiden Berliner Künstlerinnen Shannon Bool und Alex Müller ins L40 ein. Die Bar – Installation und funktionales Möbel gleichzeitig – erweitert unser Veranstaltungsprinzip der Kunstförderung um den 
Aspekt der Gastfreundschaft, indem sie an vier Tagen im Installationszeitraum Rahmen und Begleitung für eine Videoinstallation,
 eine Performance, einen Vortrag und eine Präsentation der neuesten Ausgabe von ARCH+ bietet.

Christian Philipp Müller, Im Geschmack der Zeit

Das Werk von Hans und Marlene Poelzig aus heutiger Sicht.

Poelzig in den Jahren zwischen 1927 – 1929 entstandene Bebauung geprägt. Im Zentrum der Ausstellung stand die Frage nach der aktuellen Bedeutung spezifischer historischer Stadtplanung sowie deren Inszenierung für ein zeitgenössisches Stadtverständnis und Stadt als alltäglichen kulturellen Handlungsraum. Die Ausstellung war in Referenz an die Inszenierungsideen Hans Poelzigs als bühnenhafte Konstruktion angelegt und in sechs thematische Sektionen eingeteilt: Auftragsarbeiten in Porzellan und Majolika, das große Schauspielhaus in Berlin, Filmarchitektur und Kinobauten, der Babylonblock in Berlin, das Bauatelier Poelzigs.