Law of the Instrument

Eröffnung / Opening. 01.03.2019. 19h.
Dauer: 02.-30.03.2019
Öffnungszeiten Mi-Fr 14 – 18 h und auf Anfrage.

mit Arbeiten von: Joannie Baumgärtner/ Julius Bobke/ Hannah-Sophie Dunkelberg/ Clementine Edwards/ Andi Fischer/ Lukas Q. Hoffmann

„Ich glaube, es ist verlockend, wenn das einzige Werkzeug, das man hat, ein Hammer ist, alles zu behandeln, als ob es ein Nagel wäre.“

-A. Maslow, Die Psychologie der Wissenschaft, 1966

Law of the Instrument ist eine Gruppenausstellung die spezifische künstlerische Produktionsmethoden in Verhältnis zueinander setzt. Die gezeigten Positionen nähern sich dem auch als “Maslow’s Golden Hammer” bezeichneten Verhaltensmuster in unterschiedlicher Weise an. Instrumentelle Vorgehensweisen kontrastieren hochgradig eigenwillige Positionen, proprietäre Produktionsweisen werden neben performativen Objekten gezeigt. Während künstlerischer Erfolg oftmals in Relation zum Mythos von Originalität und Einzigartigkeit steht, stellt sich die Frage wie viel Kunstgeschichte mit dem Hammer geschrieben wurde und ob die Kunst als Verfahren nicht selbst schon diesem Gesetz unterliegt. Law of the Instrument möchte in diese Kerbe schlagen und mit den gezeigten Arbeiten eine andere Vorstellung unkonventioneller künstlerischer Produktion hervorheben.

_____ 

„I suppose it is tempting, if the only tool you have is a hammer, to treat everything as if it were a nail.”

-A. Maslow, The Psychology of Science, 1966

Law of the Instrument is a group-show that sets particular ways of artistic production in relation to each other. The positions shown approach the pattern of behavior known as „Maslow’s Golden Hammer“ in different ways. Instrumental approaches contrast highly idiosyncratic positions, proprietary modes of production are shown alongside performative objects. While artistic success is often related to the myth of originality and uniqueness, the question arises as to how much art history was written with the hammer and whether art as a process is not itself subject to this law. Law of the Instrument seeks to break the mold and highlight a different concept of unconventional artistic production with the works displayed.