Philipp Fürhofer,…und immer nur Spuren von möglichen Welten…

Schon 2010 sandte Philipp Fürhofer erstmals in einer Arbeit mit dem Titel Grüße aus Bayreuth Signale aus dem dunklen Brei unserer kollektiven Erinnerung, die mit langläufigen ästhetischen Kategorien nur schwer fassbar waren. In der Ausstellung …und immer nur Spuren von möglichen Welten… im Kunstverein am Rosa-Luxemburg-Platz legt der Künstler mit 14 Szenen nach den historischen Vorlagen von Joseph Hoffmann für den ersten Bayreuther Ring von Richard Wagner noch einmal nach.

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In the Shadow of the Sun

BNNT, Julian Göthe, Michael Hakimi, Bethan Huws, Renata Kaminska, Kinga Kielczynska, Martin Kohut, Antje Majewski, Jana Müller, Ewa Partum, Ignacio Uriarte

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Olga Lewicka, Cloud studies — mapping a prospective all–embracing structure #2

Woher kommt die Lust alles zu überschauen, zu überragen und in Gänze aufzufassen? Fraglos handelt es sich um einen der maßlosesten aller menschlichen Ansprüche. Außerhalb religiöser Glaubensgemeinschaften ist es ohnehin eine umstrittene Frage, ob es so etwas wie ‚all-umfassend’ wirklich gibt. Trotzdem – vielleicht gerade deshalb – beschäftigt sich die junge polnische Künstlerin Olga Lewicka in ihrer aktuellen Reihe szenischer Collagen mit dem historischen Bedürfnis nach der visuellen Bemächtigung der Welt mittels Panoramen, Himmelsabbildungen und extremer Landschaftsaufsichtigen.

Nicolas Chardon, Karina Bisch, Love Affair of the White Cube with the Black Square

Die Love Affair ist ein seit Jahren von den beiden französischen Künstlern Chardon und Bisch weiterentwickeltes Projekt, das an jedem bisherigen Standort eine jeweils andere Form annahm. Es setzt sich in einer mitunter sehr unterhaltsamen Weise mit der Modernismusrezeption der Gegenwart auseinander. Im L40 – einem gänzlich Schwarz-Weißem Haus – hat es seinen idealen Ort gefunden. Üblicherweise entsteht eine vage an die 20er Jahre erinnernde Stimmung – in einer zeitgenössischen, manchmal burlesken Form.

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Chistian Philipp Müller, Brandt Junceau, Marlene Poelzig, Im Wohnatelier

2003 hat Christian Philipp Müller auf Einladung des gerade erst gegründeten Vereins zur Förderung von Kunst und Kultur am Rosa-Luxemburg-Platz in den Räumen Weydinger- Ecke Linienstraße eine aufregende Präsentation der Arbeit von Hans Poelzig inszeniert. Für die Ausstellung Wohnatelier, die in lockerer Annäherung an die Atmosphäre der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts das Arbeits- und Wohnumfeld der Kreativen dieser Epoche evoziert, hat der Künstler Originalmöbel Marlene Poelzigs, der Frau des Architekten Hans Poelzig, geliehen.

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Rugged Beauties

Mit Entwürfen von unter anderem Jan De Cock, Stefaan Dheedene, Jan Fabre, Matthieu Laurette, Panamarenko, Anne-Mie Van Kerckhoven und Koen Vanmechelen.

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Terrain Error

Trickfilme aus der Sammlung des APT (Artist Pension Trust) von David Shrigley, Achana Hande, Milena Bonilla, Loukia Alavanou, Chen Shaoxiong, Erin Cosgrove, Tommy Hartung, Julia Oschatz

Alex Müller, Shannon Bool, Bar Faselliese

Vom 20. bis 30. Mai 2010 zog die Bar FASELLIESE der beiden Berliner Künstlerinnen Shannon Bool und Alex Müller ins L40 ein. Die Bar – Installation und funktionales Möbel gleichzeitig – erweitert unser Veranstaltungsprinzip der Kunstförderung um den 
Aspekt der Gastfreundschaft, indem sie an vier Tagen im Installationszeitraum Rahmen und Begleitung für eine Videoinstallation,
 eine Performance, einen Vortrag und eine Präsentation der neuesten Ausgabe von ARCH+ bietet.

Christian Philipp Müller, Im Geschmack der Zeit

Poelzig in den Jahren zwischen 1927 – 1929 entstandene Bebauung geprägt. Im Zentrum der Ausstellung stand die Frage nach der aktuellen Bedeutung spezifischer historischer Stadtplanung sowie deren Inszenierung für ein zeitgenössisches Stadtverständnis und Stadt als alltäglichen kulturellen Handlungsraum. Die Ausstellung war in Referenz an die Inszenierungsideen Hans Poelzigs als bühnenhafte Konstruktion angelegt und in sechs thematische Sektionen eingeteilt: Auftragsarbeiten in Porzellan und Majolika, das große Schauspielhaus in Berlin, Filmarchitektur und Kinobauten, der Babylonblock in Berlin, das Bauatelier Poelzigs.

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