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Im Rahmen der Stadtbegrünung wurden in Berlin ab den 1970er Jahren im gesamten Stadtraum Pflanzkübel aufgestellt, die von den Grünflächenämtern mit Blumen versehen wurden. In den letzten Jahren wurde diese Wechselbepflanzung allerdings aus Kostengründen eingestellt und die meisten der Betonkübel entsorgt. Diejenigen, die im Stadtraum verblieben sind, erfüllen, mit wenigen Ausnahmen verkehrstechnische Aufgaben etwa als Absperrung. Da sie von der Stadt nicht bepflanzt werden kommt es entweder zur sogenannten Spontanbegrünung, oder Anwohner übernehmen in Form von Guerilla Gardening die Bepflanzung.  Für seine temporäre Intervention auf dem Rosa-Luxemburg-Platz hat Bernd Trasberger sämtliche ungenutzte Blumenkübel in den Berliner Grünflächenämtern ausfindig gemacht. Für seine Arbeit Berliner Mutter nutzt er sechs im Volksmund so genannte Dywidag Pflanzschalen aus Beton und arrangiert sie zu einem Farbkreis aus Sommerblumen. Jeder Pflanzkübel ist mit einem Polster aus klassischen Topfpflanzen in einer anderen Farbe bepflanzt. Das Spektrum, welches von der roten Empatiens Walleriana (Fleissiges Lieschen) über gelber Bidens (Goldmarie) bis zur violetten Petunia reicht, lässt die Farbenvielfalt öffentlicher Stadtbegrünung für eine Saison als skulpturales Farbdiagramm wieder aufleben. In Kooperation mit dem der Galerie Lena Brüning Wir danken der Gartenbauunternehmen Fien (www.gartenfien.de) für seine Unterstützung.