Elodie Seguin
hall painting

15.9.–31.12.19
Zugänglich während der Bürozeiten im Haus.

Es ist immer eine Herausforderung Kunstwerke in den öffentlichen Raum zu bringen. Besonders wenn man im Bereich der erweiterten Malerei arbeitet. Für unsere jüngste Wandarbeit hat Elodie Seguin einen einzigartigen Ansatz definiert, der die Beziehung zwischen mehreren gemalten Objekten sowie ihre Organisation innerhalb und ihre Beziehung zum gegebenen Ausstellungsraum untersucht. Der Effekt ist Farbe als evokatives Volumen. Je nachdem von welchem Standpunkt aus sie betrachtet wird, ergeben sich jeweils unterschiedliche Effekte. In seinen reduktionistischen Tendenzen zeigt Seguins Werk eine offensichtliche Verwandtschaft mit der minimalistischen Tradition. Dennoch bleibt immer eine spontane, experimentelle Dimension in ihrem Prozess, d.h. die Installation gewinnt erst während des Malens selbst mittels Versuch und Irrtum ihre endgültige Form.

It’s always a challenge to introduce your artwork into the public space. Particularly so when you work within the field of expanded painting. For our recent wall work Elodie Seguin has defined a unique approach which explores the relationship between several painted objects as well as their organization within and their relation to the given exhibition space. The effect is color as an evocative volume – depending on how it is confronted. In its reductivist tendencies Seguin’s work reveals an obvious affinity to the minimalist tradition. Nevertheless there invariably remains a spontaneous, experimental dimension to her process. The means that the installation will only take it’s definite shape by trial and error during the painting itself.