Babette Kleijn,
Casting the Runes


1.2.–15.4.2019

During her residency at AiR Berlin Alexanderplatz (ABA) last year, Rotterdam based artist Babette Kleijn explored different forms of ironwork applied on and in monumental buildings like the Volksbühne on Rosa-Luxemburg-Platz. The repetitive character as well as the ornamental aesthetics of the iron railings inspired her to discover the language of this material by learning the practice of iron forging herself from scratch. The new wallwork Kleijn created for the Foyer of the Kunstverein on Rosa-Luxemburg-Platz ist the first application of this technique in her art. In Casting the Runes the artist aimes to establish a balance between script and ornamentation. Drawing from the strong resonating presence of written language and symbolism that runs through the history of humanity, Kleijn is driven by the rich interpretative potential that we humans possess. It is this creative and interpretive power that Kleijn attempts to trigger in the viewer though her work.

This project was established in collaboration with AiR Berlin Alexanderplatz and generous support by the Mondriaan Fund (NL).

Während ihres Aufenthalts bei AiR Berlin Alexanderplatz (ABA) im vergangenen Jahr erforschte die in Rotterdam lebende Künstlerin Babette Kleijn verschiedene Formen der Eisenverarbeitung, die sich in Berlin überall an monumentalen Gebäuden finden – so auch an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Der sich wiederholende Charakter sowie die dekorative Ästhetik der Eisengeländer regten sie an, die Sprache dieses Materials für sich zu entdecken. Konsequent begann die Künstlerin die Praxis des Eisenschmiedens von Grund auf zu erlernen. Die neue Wandarbeit, die Kleijn für das Foyer des Kunstvereins am Rosa-Luxemburg-Platz entwickelt hat, ist die erste Anwendung dieser Technik in ihrer Arbeit. In Casting the Runes etabliert die Künstlerin ein Gleichgewicht zwischen Schrift und Ornamentik. Ausgehend von der stark resonanten Präsenz von Schriftsprache und Symbolik, die sich durch die Geschichte der Menschheit zieht, wird Kleijn durch das reiche Interpretationspotential angetrieben, das in menschlichen Artefakten liegt. Es ist diese schöpferische und interpretierende Kraft, die Kleijn durch ihre Arbeit beim Betrachter ansprechen möchte.

Dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit mit AiR Berlin Alexanderplatz und wird Mondriaan Fonds (NL) unterstützt.