Øystein Aasan
Never Ending Words

15.9.–8.11.2019
Öffnungszeiten / opening hours : Mi-Fr / Wed-Fr 14–18 h und auf Anfrage / and upon demand

Die Ausstellung vereint erstmals drei spezifische Werkkonzepte des in Berlin lebenden norwegischen Künstlers Øystein Aasan: eine Sammlung eigener Texte, seine ikonischen Bildarchivbücher und eine großformatige Installation aus historischen Fotografien und neu entstandenen Displays, die den Rahmen für die Ausstellung bilden und gleichzeitig selbst Skulptur sind. Alle drei Werkgruppen haben ihre Wurzeln in Aasans Interesse am kollektiven Gedächtnis, insbesonderen wie es in architektonischer Form symbolisch geformt ist und welche Beziehung zu individuellen Erinnerungen besteht.

The exhibtion Never Ending Words brings together for the first time three specific work concepts by the Berlin based Norwegian artist Øystein Aasan: a collection of his own texts, his iconic picture archive books and a large-scale installation that forms the frame for the former while being sculptur itself. All three groups of works have their roots in Aasan’s interest in collective memory, specifically as it takes symbolic form in architecture and how it relates to individual memories.

Elodie Seguin
hall painting

15.9.–31.12.19
Zugänglich während der Bürozeiten im Haus.

Es ist immer eine Herausforderung Kunstwerke in den öffentlichen Raum zu bringen. Besonders wenn man im Bereich der erweiterten Malerei arbeitet. Für unsere jüngste Wandarbeit hat Elodie Seguin einen einzigartigen Ansatz definiert, der die Beziehung zwischen mehreren gemalten Objekten sowie ihre Organisation innerhalb und ihre Beziehung zum gegebenen Ausstellungsraum untersucht. Der Effekt ist Farbe als evokatives Volumen. Je nachdem von welchem Standpunkt aus sie betrachtet wird, ergeben sich jeweils unterschiedliche Effekte. In seinen reduktionistischen Tendenzen zeigt Seguins Werk eine offensichtliche Verwandtschaft mit der minimalistischen Tradition. Dennoch bleibt immer eine spontane, experimentelle Dimension in ihrem Prozess, d.h. die Installation gewinnt erst während des Malens selbst mittels Versuch und Irrtum ihre endgültige Form.

It’s always a challenge to introduce your artwork into the public space. Particularly so when you work within the field of expanded painting. For our recent wall work Elodie Seguin has defined a unique approach which explores the relationship between several painted objects as well as their organization within and their relation to the given exhibition space. The effect is color as an evocative volume – depending on how it is confronted. In its reductivist tendencies Seguin’s work reveals an obvious affinity to the minimalist tradition. Nevertheless there invariably remains a spontaneous, experimental dimension to her process. The means that the installation will only take it’s definite shape by trial and error during the painting itself.